keyvisualkeyvisual
Home
Über mich
Meine Fotos
So fing alles an
Mein Equipment
Referenzen
Kleine Erfolge
Allgemeines
Tiere
Tutorials
Fotokurse
Ausstellungen
Videos
Preise
Fuji Kamera Tests
Links Fuji Allgemein
Links Fotofreunde
Impressum
Gästebuch
Willkommen auf meiner Foto - Homepage

Rauschen
In der digitalen Fotografie entsteht Rauschen in den elektronischen Bildsensoren. Je höher die eingestellte Lichtempfindlichkeit an der Kamera(je höher die eingestellte ISO-Zahl also), um so mehr muss das Eingangssignal des Sensors verstärkt werden, was zu höherem Rauschen führt. Das Rauschverhalten des Sensors wird auch durch seine Größe bestimmt, je größer der Sensor, um so größer auch die einzelnen Pixel auf dem Sensor, um so mehr Licht kann auf einen einzelnen Pixel fallen, um so weniger muss das Signal verstärkt werden. Das führt dazu, dass typische Sensoren in digitalen Kompaktkameras deutlich mehr rauschen als digitale Spiegelreflexkameras mit APS-C oder gar Vollformatsensor, da in Kompaktkameras oft sehr kleine Sensoren verbaut werden, deren Signal entsprechend verstärkt werden sollte. Man unterscheidet Helligkeits- bzw. Luminanz- und Farbrauschen. Mit Hilfe entsprechender Software kann man das Rauschen auch nachträglich lindern.

RAW / Rohdaten
Beim RAW-Format handelt es sich um das „digitale Negativ“. Alle digitalen Spiegelreflexkameras bieten auch das Speichern der aufgenommen Fotos im RAW-Format an, hier werden die vom Sensor gelieferten Bilddaten in Rohform gespeichert. Das RAW-Format hat den großen Vorteil, dass keinerlei Bildinformation verloren geht, der volle Dynamikumfang der Kamera lässt sich nutzen (12 Bit, oder auch 14 Bit im Vergleich zu lediglich 8 Bit wenn JPEGs benutzt werden), auch werden interne Kameraalgorithmen wie Nachschärfung nicht angewendet (diese kann der Fotograf dann bei der digitalen Entwicklung der RAW-Daten selbst manuell auswählen), ebenfalls lässt sich nachträglich ohne Verluste der Weißabgleich und der eingesetzte Farbraum ändern und man hat deutlich mehr Spielraum bei der nachträglichen Belichtungskorrektur per Software und kann so auch moderat unter- oder überbelichtete Aufnahmen retten, etwas das bei JPEG nur sehr begrenzt möglich ist. Nachteile von RAW sind der erhöhte Speicherbedarf durch die größeren Datenmengen und dass RAW-Bilder nicht einfach im Internet im Browser angezeigt werden können, man sollte RAW-Bilder also erst in JPEGs am Rechner umwandeln, was Zeit erfordert. Auch verlangen die meisten Bildagenturen im Internet JPEGs. So auch die Bildagentur Polylooks. RAW eignet sich aber ideal zur Archivierung der Originalbilder und man sollte die enorme Flexibilität im Umgang mit den Bilddaten nicht zu gering schätzen, so daß die Nachteile meist aufgewogen werden. Siehe auch DNG.

RGB
RGB steht für Red Green Blue (Rot Grün Blau) und bezeichnet ein Farbmodell. RGB ist ein additivies Farbmodell, hier addieren sich also die einzelnen Farben zur Gesamtfarbe. Das RGB-Modell findet bei Fernsehern, Monitoren und digitalen Kameras Einsatz. Bildagenturen verlangen in der Regel RGB-Daten. Siehe auch CMYK.

Right Managed (RM)
Bezeichnung für eine sehr gebräuchliche Lizenzierungsform.

Ringblitz
Bei einem Ringblitz sind die Blitzlampen ringförmig um das Objektiv herum positioniert, im Gegensatz zum Aufsteckblitz also. Der Vorteil des Ringblitzes ist, dass er keine Schatten wirft (so kann bei einem Aufsteckblitz das Objektiv je nach eingestellter Brennweite Schatten werfen). Man benutzt Ringblitze vor allem in der Makro- und Portraitfotografie.

Rote Augen Effekt
Dieser Effekt tritt auf, wenn der verwendete Blitz zu nah am Objektiv ist und somit das von der sehr stark durchbluteten Netzhaut reflektierte Licht direkt ins Objektiv gerät: die Augen werden also rot. Man kann den Effekt vermeiden, indem man einen Aufsteckblitz benutzt, der deutlich weiter vom Objektiv entfernt ist. Oft reicht auch schon der eingebaute Blitz der digitalen Spiegelreflexkamera, der deutlich weiter vom Objektiv entfernt ist als der Blitz einer Kompaktkamera. Vom Rote Augen Effekt sind also hauptsächlich Kompaktkameras betroffen, bei denen der Blitz konstruktionsbedingt meist sehr dicht neben dem Objektiv sitzt.

Rote-Augen-Reduzierung
Bei der Rote-Augen-Reduzierung wird ein Vorblitz eingesetzt, der die Pupillen der Personen verengt, es kann also nicht so viel Licht auf die Netzhaut fallen und der Rote Augen Effekt vermindert sich stark oder wird ganz verhindert. Die Rote-Augen-Reduzierung führt aber auch dazu, dass die fotografierten Personen stets sehr kleine Pupillen haben, was nicht immer gewünscht ist, da große Pupillen eine ganz eigene und besondere Wirkung haben. Es empfiehlt sich deshalb meist – vor allem bei Spiegelreflexkameras – die Rote-Augen-Reduzierung zu deaktivieren, der eingebaute Blitz ist meist weit genug vom Objektiv entfernt, so dass entweder gar kein oder nur ein sehr schwacher Roter Augen Effekt eintritt. Ansonsten bietet so gut wie jede Fotosoftware mittlerweile die Entfernung des Rote Augen Effektes an.

Royalty-Free / Lizenzfreie Bilder

Royalty-Free Bilder werden lizenzfrei angeboten, was in der Regel bedeutet, dass der Kunde die erworbenen Royalty-Free Bilder für jeden beliebigen Zweck so oft er will einsetzen darf. Dafür zahlt der Kunde oft einen Aufpreis. Bei Polylooks sind dies 100% auf den Standardpreis. Beim Kauf von Royalty Free Bildern ist allerdings Vorsicht geboten, denn auch eine Royalty Free Lizenz ist keineswegs immer frei von Einschränkungen, obwohl der Lizenzname dies vermuten lassen würde. Viele Bildagenturen verkaufen nur eingeschränkte Royalty Free Lizenzen. Ein Bidkäufer sollte sich daher stets die Lizenzbedingungen genauestens durchlesen, da längs nicht jede Verwendung des Bildes zugelassen ist. Ein Weiterverkauf des Bildes im Sinne eines Bildhandels wird bei allen Agenturen ausgeschlossen. Bei Polylooks gilt ansonsten die Einschränkung, dass eine Auflage von 5 Millionen und eine Abbildungsgröße von A2 nicht überschritten werden darf. Davon abgesehen handelt es sich bei Polylooks um „echte“ lizenzfreie Bilder die keinen weiteren Einschränkungen, weder räumlich noch zeitlich, unterliegen.