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Banding
Englischer Ausdruck für Streifenbildung. Es handelt sich hierbei um Artefakte, die in der digitalen Fotografie entstehen können, wenn der Kontrastumfang des Motivs den Kamerasensor überfordert und die Helligkeitsstufen nicht mehr gleichmäßig wiedergegeben werden können. Es bilden sich dann eben jene Streifen. Banding kann auch bei der digitalen Nachbearbeitung entstehen.

Belichtungskorrektur
Die meisten Kameras bieten dem Fotografen die Möglichkeit die von der Kamera errechnete Belichtungszeit manuell zu korrigieren. Dies kann erforderlich sein, wenn der Belichtungsmesser durch übermäßig helle oder dunkle Bildbereiche nicht korrekt auf das eigentliche Motiv belichtet, so daß dieses entweder zu hell oder zu dunkel auf dem Foto erscheinen würde.

Belichtungsreihe
Bei einer Belichtungsreihe werden von einem Motiv mehrere Fotos angefertigt, die sich allein durch die eingestellte Belichtungskorrektur unterscheiden. Verbreitet sind Belichtungsreihen mit drei Aufnahmen: einmal leicht unterbelichtet, einmal normal belichtet und einmal leicht überbelichtet. Wenn man die drei Aufnahmen dann per Bildverarbeitungsprogramm kombiniert kann man einen sehr viel höheren Kontrastumfang erreichen als mit einem Foto allein. Spiegelreflexkameras bieten in der Regel eine automatische Funktion für das Anfertigen einer Belichtungsreihe an. Siehe auch HDR.

Bewegungsunschärfe
Die Bewegungsunschärfe entsteht wenn die Belichtungszeit nicht ausreicht, um ein Motiv scheinbar einzufrieren, also bei schnellen Bewegungen des Motivs.

Bildstabilisator
Der Bildstabilisator stabilisiert das Bild, dies geschieht entweder elektronisch oder mechanisch. Mit Hilfe des Bildstabilisators kann man auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch unverwackelte Fotos aus der Hand schießen. Der Bildstabilisator verhindert natürlich keine Bewegungsunschärfe, ermöglich aber verwacklungsfreie Aufnahmen von statischen Objekten. Bei Canon wird die verwendete Technologie IS (Image Stabilization) genannt, bei Nikon spricht man von VR (Vibration Reduction), bei Sigma heißt die entsprechende Technologie OS. Allen Technologien ist gemein, daß sie im Objektiv stattfindet. Andere Hersteller integrieren die Bildstabilisation im Kameragehäuse, was den Vorteil hat, daß jedes Objektiv an der Kamera stabilisiert ist. Der objektivgebundene Stabilisator kann dagegen stärkere Bewegungen kompensieren.

Bit
Das Bit ist die kleinste digitale Informationseinheit, sie kann entweder 0 oder 1 sein. 8 Bit ergeben ein Byte. Die Farbtiefe digitaler Bilder wird in Bit angegeben, je höher die Farbtiefe (je mehr Bits also) um so mehr unterschiedliche Helligkeits- bzw. Farbwerte kann eine Kamera auflösen. Standardfarbtiefe bei digitalen Fotos ist 8 Bit pro Kanal, digitale Spiegelreflexkameras bieten u.a. auch 12 Bit oder 14 Bit Farbtiefe pro Kanal, diese läßt sich aber nur im RAW-Modus ausnutzen.

Bitmap
Bitmaps sind pixelbasierte Bilder, sie sind also aus einzelnen Bildpunkten zusammengesetzt. Digitale Fotos sind Bitmaps.

Blende
Die Blende ist die Öffnung im Objektiv. Sie bestimmt den Lichteinfall zum Sensor/Film. Je kleiner die eingestellte Blendenzahl, um so größer die Blendenöffnung, um so mehr Licht fällt auf den Sensor, um so kürzer die Belichtungszeit, um so geringer auch die Schärfentiefe. Kleine Blendenzahlen stehen dabei für große Blendenöffnungen (2,8 ist z.B. eine recht große Blende schon), während große Blendenzahlen für kleine Blendenöffnungen stehen. Die Blende wird auch oft als „f“ abgekürzt. Man spricht dann von f2,8 z.B.

Blendenautomatik / Tv / S
Bei der Blendenautomatik gibt der Fotograf die gewünschte Belichtungszeit vor und die Kamera errechnet automatisch die zu den herrschenden Lichtverhältnissen passende Blende. Die Blendenautomatik bietet sich immer da an, wo der Fotograf gezielt Bewegungen einfrieren oder verwischen lassen möchte und deshalb die Belichtungszeit der entscheidende Faktor ist. Bei Canon spricht man von Tv bzw. vom Tv-Modus, bei Nikon wird die Blendenautomatik auch als „S“ (für engl. Shutter Priority) abgekürzt.

Blitzen auf den ersten bzw. zweiten Vorhang / Verschluss
Bei den meisten Spiegelreflexkameras hat man die Möglichkeit den Blitz so einzustellen, dass er entweder auf den ersten Verschlussvorhang oder auf den zweiten Verschlussvorhang feuert. Am besten macht man sich den Unterschied dieser beiden Techniken klar, wenn man ein vorbeifahrendes Auto mit eingeschalteten Scheinwerfern bei Dunkelheit fotografiert. Beim Blitzen auf den ersten Vorhang feuert der Blitz zu Beginn der Belichtungszeit, das Auto wird angeblitzt und auf dem Sensor sozusagen „eingefroren“, danach folgt dann die restliche Belichtungszeit ohne Blitz, jetzt werden nur noch die Scheinwerfer des Autos vom Sensor registriert. Am Ende hat man ein Foto von einem Auto und ihm vorauseilenden Scheinwerferspuren. Fotografiert man auf den zweiten Vorhang feuert der Blitz erst gegen Ende des Belichtungszeitraums, hier werden also zuerst nur die Scheinwerferspuren registriert und dann am Ende das vom Blitz erhellte Fahrzeug vom Sensor aufgenommen. Man erhält ein Bild mit einem Auto, das Scheinwerferspuren hinter sich herzieht.
Ob man auf den ersten oder zweiten Vorhang blitzt entscheidet also, wann eine Bewegung eingefroren wird mit dem Blitz: zu Beginn oder zum Ende der Belichtungszeit.

Blitzleitzahl
Die Blitzleitzahl bzw. oft auch einfach nur Leitzahl genannt, beschreibt die maximale abgegebene Lichtenergie eines Blitzgerätes. Je höher die Leitzahl, um so leistungsstärker der Blitz, um so weiter kann das Motiv von der Kamera entfernt sein, wenn man es noch ausreichend per Blitz ausleuchten möchte.

Blooming
Beim Blooming handelt es sich um ein Bildartefakt. Es ist ein sehr heller, leuchtender Bereich im Bild, der meist von überbelichteten Stellen ausgeht. Blooming tritt vor allem bei CCD-Sensoren auf und entsteht, wenn die maximale Ladungsmenge eines einzelnen Pixels auf dem Sensor überschritten wird und die zuätzliche Ladung auf benachbarte Pixel „überläuft“. CMOS-Sensoren moderner digitaler Spiegelreflexkameras sind nicht anfällig für Blooming.

BMP
Bildformat, das ursprünglich von Microsoft mit Windows 3.0 eingeführt wurde. Sollte nicht für digitale Fotos oder Scans benutzt werden. Bevorzugte Bildformate für digitale Fotos sind JPEG, TIFF oder RAW.

Bokeh
Bokeh ist ein japanische Begriff (boke), der die rein subjektiv empfundene Schönheit bzw. Ästhetik der unscharfen, verschwommenen Bereiche im Bild beschreibt. Das Bokeh wird hauptsächlich auch von der Blende im verwendeten Objektiv beeinflusst. Die Anzahl der Blendenlamellen hat einen großen Einfluss darauf, wie angenehm unscharf-verschwommene Bereiche im Bild wahrgenommen werden. Bokeh ist wichtig bei Portraitaufnahmen z.B. wenn man das Gesicht scharf im Fokus haben möchte, der Hintergrund aber verschwommen erscheinen soll, um nicht vom Gesicht abzulenken.

Brennweite
Die Brennweite ist die Entfernung zwischen dem Brennpunkt eines Objektivs und der Hauptebene des Objektivs. Die Brennweite eines Objektivs gibt an, welchen Bildwinkel das Objektiv darstellen kann. Kleine Brennweiten haben einen größeren Bildwinkel, können also mehr von einer Szene einfangen als große Brennweiten. Kleine Brennweiten arbeiten im Weitwinkelbereich, große Brennweiten gibt es entsprechend bei Teleobjektiven.

Brennweitenverlängerung

Die Brennweitenverlängerung tritt bei digitalen Kameras auf. Herkömmliche Brennweitenangaben beziehen sich stets auf das Kleinbildformat. Digitale Kompaktkameras und digitale Spiegelreflexkameras im APS-C Format haben einen Sensor der kleiner als das Kleinbildformat ist. Ein Objektiv, das für das Kleinbildformat konzipiert wurde und jetzt an eine Spiegelreflexkamera mit APS-C Format geschraubt wird, wird an der APS-C Kamera nicht den gleichen Bildausschnitt zeigen wie an einer Kleinbildkamera, da der Sensor aufgrund der geringeren Größe nur einen Teil des Lichts vom Objektiv einfängt. Dies führt dazu, dass sich die Brennweite des Objektivs scheinbar verlängert. Bei APS-C beträgt der Faktor 1,6 (bei Canon z.B.) oder auch 1,5 (bei Nikon z.B.), ein 50mm Objektiv würde an einer APS-C Spiegelreflexkamera also einen Bildausschnitt zeigen, den man bei einer Kleinbildformatkamera erst bei 80mm Brennweite ca. erreicht. Die Brennweitenverlängerung ist aber auch vom Abstand zum Motiv abhängig, so daß man an einer APS-C Kamera nicht immer die gleiche Brennweitenverlängerung erfährt, diese stellt sich erst bei größerem Abstand zum Motiv ein.